Sind Mitarbeiter beruflich oder auch privat im Internet unterwegs, geben Sie bewusst oder unwissentlich zahlreiche sensible Informationen preis. VPN „Virtual Private Network“ bietet eine Lösung. Doch wie genau funktioniert VPN und wann ist es sinnvoll?

 

In Zeiten von Hackerangriffen und Cyberkriminalität spielen Themen wie Datenschutz und Anonymität im Internet für Unternehmen eine entscheidende Rolle. Wer liest Informationen mit oder wo werden diese sogar gespeichert?
Mit VPN (Abkürzung für „Virtual Private Network“) lassen sich Spuren im Internet verwischen und so wichtige Informationen schützen. Dabei steht VPN in unterschiedlichen Varianten (wie Softwarelösungen oder auch als Appliances mittels Hardware oder virtuell) zur Verfügung.

 

Warum überhaupt VPN?

Heute gibt es diverse Anbieter (die Server weltweit bereitstellen), über die die Aufrufe aller von Ihnen ausgewählten Zielseiten im Internet laufen. Dabei hat jeder User und jedes Gerät eine einzigartige IP-Adresse, über die eine Identifizierung möglich wird. Rufen Sie eine Website auf, nutzt der jeweilige Server zur Website Ihre IP, um Ihnen diese zur Verfügung zu stellen. Dabei bleibt es jedoch nicht!

Denn mit unzähligen weiteren Ihrer Daten wird ein Nutzerprofil von Ihnen erstellt, das detaillierte Rückschlüsse auf Ihre Person, Ihre Interessen, Ihre Aufenthaltsorte, Ihren Beruf, Ihr Unternehmen … zulässt.

Per VPN wird ausschließlich Ihre IP-Adresse an die Server der Zielseiten weitergegeben. Die Ergebnisseite reagiert auf die Anfrage des Virtual-Private-Network-Servers und übermittelt die Daten zurück. Dabei werden jedoch bei der Weitergabe der Infos vom VPN Server an Ihr Gerät im Büro oder zu Hause alle Daten verschlüsselt. So bleiben Ihre Identität sowie alle zugehörigen Informationen vor neugierigen Blicken bewahrt.

 

Was bedeutet VPN-Tunnel?

Ein VPN-Client arbeitet als neutraler Übermittler zwischen Ihrem Gerät und der Zielseite im Netz. In diesem Zusammenhang ist auch häufig von einem sogenannten VPN-Tunnel die Rede. Damit ist eine Virtual-Private-Network-Verbindung gemeint, die sozusagen einen Sicherheitstunnel bereitstellt, über den Sie anonym und geschützt surfen können. Sogar der Internetprovider weiß so nicht, welche Informationen Sie über den VPN Client abgefragt haben.

 

 

Welche Vorteile bietet eine Virtual Private Network-Verbindung?

Zahlreiche Argumente sprechen für die Nutzung einer Virtual-Private-Network-Verbindung. Beim Surfen wird die Privatsphäre des Nutzers geschützt, ein Grund dafür, warum gerade Unternehmen Ihre Netzwerke per Virtual Private Network verwalten.

Vielen Mitarbeitern ist VPN bereits aus der Arbeit im Homeoffice oder bei mobiler Tätigkeit, beispielsweise im Außendienst, ein Begriff. So wird es möglich, sich von jedem Standort der Welt aus sicher in das Firmennetzwerk einzuwählen und einen Zugriff auf Geräte, Daten, Drucker, Server oder Software (z. B. ERP) im Unternehmen zu erhalten. So können Unternehmen Ihre Netzwerke nicht nur sicher, sondern auch besonders flexibel für die Nutzung gestalten.

 

Sichere Verbindungen: werden gerade zwischen Homeoffice und der mobilen Arbeit von unterwegs aus und dem Unternehmen via VPN gewährleistet. Die Verschlüsselung erfolgt in Echtzeit und verhindert so die ungewollte Übermittlung von Daten sowie Informationen an Dritte. Dabei ist es irrelevant, welche Internetverbindung oder welches Endgerät (an welchem Standort der Welt) Ihre Mitarbeiter nutzen. Die Virtual-Private-Network-Verbindung verschlüsselt alle Inhalte zuverlässig.