Wie können überwachte Virenengines die Datensicherheit in Ihrem Unternehmen unterstützen? Wie lässt sich damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Schadsoftware auch tatsächlich zu erkennen? In unserem Artikel gehen wir den Fragen rund um Anti-Viren-Engines auf den Grund und erklären, warum ein Plan B ratsam ist.

 

Viren, Trojaner und andere Schadprogramme gelangen immer häufiger in Netzwerke von Unternehmen und stellen eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar. Unter dem Begriff der Computerviren werden umgangssprachlich alle Schädlinge zusammengefasst, die sich in Programmen und Dateien unbemerkt einschleusen und Netzwerk oder PCs befallen. Dieses Vorgehen ähnelt einer Infektion und wurde als Begriff in Anlehnung an die Medizin in der IT übernommen.

Cyberkriminalität ist ein wachsendes Geschäftsmodell, dabei werden Identitätsdaten gestohlen und mit Hilfe von Malware Partnerunternehmen bedroht. In infizierten Netzwerken erfolgt eine gezielte Analyse und Verwendung aller Unternehmenskontakte, um beispielsweise weitere Systeme zu infizieren. Hacker wissen hier, dass zum Beispiel der Klick auf eine E-Mail eines vermeintlich bekannten Absenders, deutlich schneller erfolgt und nutzen dies aus, um aktuell Trojaner wie „Emotet“ oder ähnliche Schadprogramme sowie weitere Programme darunter Erpresser Software oder Banking Trojaner nachzuladen. Die Folgen für Unternehmen können gravierend sein. Ein Schädling wie Emotet verursacht weltweit vielstellige Millionen-Schäden.

Unter Computerviren versteht man bestimmte Programme, die sich meist in Standard-Programme und verwandte Dateien einschleusen und sich so vervielfältigen. Der Vorgang ähnelt einer Infektion, daher wurde der Name aus der Medizin entlehnt. Die Vielfalt an Computerviren macht eine genaue Klassifizierung nur schwer möglich.

 

Wozu überwachte Virenengines einsetzen?

Überwachte Virenengines schützen Netzwerke vor Trojanern, Malware, Viren und anderen Schädlingen. Sie bieten einen Echtzeit-Schutz beispielsweise inklusive Virenscanner, E-Mail-Schutz, Firewall sowie Anti-Spyware- und Anti-Phishing-Funktionen.

Mittelständische Betriebe sowie Kleinunternehmer oder familiengeführte Firmen verfügen meistens nicht über einen eigenen IT-Manager oder sogar eine IT-Abteilung, die sich um sicherheitsrelevante Aufgaben kümmert.

Hier liefern überwachte Virenengines, die durch einen IT-Dienstleister eingerichtet und betreut werden, einen umfangreichen und zuverlässigen Überblick über den Status quo der IT-Umgebung. So lassen sich die Gefahren durch Schadsoftware frühzeitig erkennen und langfristig reduzieren.

 

Warum ist in der Praxis ein Plan B wichtig?

Eine Viren-Engine bietet spezielles Schutzpotential. Je nach Unternehmen hat sich in der Praxis ein Plan B bewährt. Der intelligente Einsatz verschiedener Antiviren Systeme erhöht den Erkennungsgrad und unterstützt eine schnelle Entfernung der Bedrohung in kürzester Zeit.

So lässt sich der Proxy- oder E-Mail Server mit einem Anti-Viren-Programm nutzen, dass eine andere Anti-Viren-Engine verwendet, als die Benutzersysteme oder andere Server Systeme. Eine Kombination aus Anti-Viren-Engines reduziert die Infektionsgefahr.

 

Überwachte Virenengines

 

Virenschutz für mobile Geräte?

In Unternehmen werden immer häufiger auch mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones eingebunden, dabei jedoch das Risiko für die IT-Sicherheit gern unterschätzt. Dabei ist es entscheidend auch alle mobil gespeicherten geschäftlichen Kontakte, Terminpläne und Projektdetails zu schützen. Aus diesem Grund umfasst ein zukunftsfähiger Virenschutz auch Clients für mobile Betriebssysteme als Teil der Softwarelösung. Unternehmensspezifisch eingesetzte mobile Geräte wie iPad, iPhone, Android-Geräten lassen sich so schützen.

 

Sicherheitsstrategien mit Plan B für Ihr Unternehmen: Durch den Einsatz geeigneter Anti-Viren-Engines ist es möglich, Schadsoftware frühzeitig zu identifizieren und Schutzmaßnahmen einzuleiten. Gemeinsam erarbeiten wir die Anforderungen rund um die IT-Security in Ihrem Unternehmen.